Startbad.Initiative

Hier kommt alles zusammen, was wir werden.

In dem Spannungsfeld von Normen, Regeln, den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen von Menschen wollen wir etwas Konkretes und Gemeinsames ermöglichen – die Zukunft unserer Stadt ausprobieren, ausgestattet mit den ersten konkreten Antworten für das, was wir wollen und eigentlich gerne schon hätten.

Wir machen Krefeld, gemeinsam mit Euch, zur Stadt der Anfänge: Dieses Jahr beginnt mit dem Thema Gemeinschaft.

Die Phase I., also die Meinungsbildung, ist abgeschlossen. Jetzt geht es weiter mit Phase II., dem Projektaufruf zum Jahresthema der Startbad.Initiative:

Hier findet Ihr unseren Projektaufruf, der alle Interessierten auffordert, sich kreativ und konzeptionell mit dem Thema auseinanderzusetzen und sich mit konkreten Projekten auf eine Förderung und Umsetzungsunterstützung mit dem Verein und der Stadtgesellschaft zu bewerben.

Die Frist für Einreichungen ist der 13. Mai 2022. Eine Jury, der Bad.Rat tagt am 14. Mai, zum Tag der Städtebauörderung, und gibt das oder die Siegerprojekt(e), preis.

Dann wird im Rest des Jahres mit Euch das Projekt umgesetzt, gelebt, verbessert und für den nächsten Schritt vorbereitet: Im Januar 2023 fangen wir die Startbad.Initiative wieder von vorne an. Was auch immer wir gemeinsam zu dem Thema entwickelt haben, geht raus in die Stadt und den öffentlichen Raum, damit es nutzbar bleibt und für etwas steht, das wir gemeinsam geschaffen haben.

Wir kooperieren mit der Stadt Krefeld, die uns bei diesem Vorhaben unterstützt.

Die Startbad.Initiative soll uns lange tragen. Wir arbeiten langfristig und möchten, dass Abwechslung und Freude am Gestalten der eigenen Stadt einen partnerschaftlichen Bezug in der Stadtplanung und Entwicklung bekommt. Es ist unser aller Stadt und das alte Stadtbad wird zum Startbad für diesen Prozess.

Bitte nehmt selbst teil, denkt offen und mutig oder leitet den Projektaufruf dahin weiter, wo Ihr gemeinwohlorientiertes Handeln, Denken und Interesse an diesem Ansatz erkennt. Es sind keine Grenzen gesetzt, sprichwörtlich, denn auch außerhalb der Stadt gibt es vielleicht Interessierte und auch im übertragenen Sinne, denn das Thema ist multidisziplinär.

Die Siegerprojekte begleiten wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, in der Gewissheit, das man einfach den Anfang machen muss, damit sich etwas verändern kann.

Die Umfrage ist nun geschlossen und wir anonym ausgewertet. Danke für die Teilnahme und bis Bad!

Das Stadtbad Neusser Straße ist immer das, was es gerade sein soll.

Dafür müssen wir erst einmal herausfinden, was Euch gerade wichtig ist – damit sich das Startbad, und alle Menschen, die sich mit uns zusammen für die Stadtentwicklung interessieren und engagieren wollen, ein bestimmtes Thema geben. Wir werden uns dann im Bad und darüber hinaus konsequent damit auf allen Ebenen beschäftigen – für ein ganzes Jahr. Dann geht es danach wieder von vorne los. Aller Anfang ist wichtig. Das ist unser Versprechen.

Was uns dann davon gefällt, muss raus in die Stadt.

Damit das Stadtbad wieder offen für Neues sein kann, wird alles, was wir in einem Themenjahr der Startbad.Initiative gemeinsam erarbeitet, entwickelt, gebaut, gestaltet und erdacht haben, im öffentlichen Raum der Stadt, seinen Platz finden. Ziel ist es, dass es dort weiter existieren und nützlich sein kann – für möglichst viele Menschen! Damit wollen wir uns, die Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik positiv herausfordern, um schneller und wirksamer wichtige gesellschaftliche Themen, mit realen und schneller umgesetzten Projekten, anzusprechen.

Wir sind dabei die Idee, der Ort, das Angebot, die Menschen oder kurz: Alles, was Ihr dafür benötigt, um damit zu beginnen.

 

Nachdem ein Jahresthema im 1. Quartal für die Startbad.Initiative ermittelt worden ist, wird die Stadtgesellschaft im 2. Quartal des Jahres gebeten, dafür kreativ und initiativ zu werden. Es werden Projektvorschläge gemacht und daraus muss in einem fairen und nachvollziehbaren Verfahren ausgewählt werden, denn die Ressourcen und die Zeit sind nicht unbegrenzt verfügbar. Der Rat besteht aus jeweils drei Vertreter*innen des Freischwimmer-Projektes, der Stadt Krefeld als Kooperationspartnerin für den öffentlichen Raum und drei per Los bestimmten Teilnehmer*innen, also zum Beispiel Dir.

Damit bestimmt man mit, welche Projektvorschläge auf Finanzen, Kompetenzen und Infrastruktur im Stadtbad Neusser Straße zugreifen dürfen. Für die erfolgreiche Auswahl eines Projektes ist eine 3/4 Mehrheit innerhalb des Rates notwendig. Die Ergebnisbegründung wird veröffentlicht, alle eingereichten Projekte werden ebenfalls dokumentiert. Die Sitzung und das persönliche Abstimmungsverhalten sind nicht-öffentlich. Die Umsetzung erfolgt im 3. und 4. Quartal des Themenjahres.

Wir freuen uns, wenn Ihr das Projekt mit Eurer Verantwortung bereichert.